Der Legal Entity Identifier (LEI) ist eine global eindeutige Kennung für Teilnehmer am Finanzmarkt wie z. B. Unternehmen, Banken, Broker, Fonds, Wertpapier- und Rohstoffhändler. LEIs ermöglichen es, jeden Vertragspartner und jede an einer Finanztransaktion beteiligte Partei zuverlässig zu identifizieren und so bestimmte Meldepflichten gegenüber Aufsichtsbehörden zu erfüllen. Der LEI wurde 2012 vom Finanzstabilitätsrat (FSB) eingeführt, die weltweite Umsetzung erfolgt über die Global LEI Foundation (GLEIF). Als Vergabestellen dienen sogenannte Local Operating Units (LOU).
Der LEI und die entsprechenden Angaben zum Rechtsträger sind in den Eigenschaften von Wertpapieren auf der Registerkarte "LEI" zu finden.
Die Angaben im Einzelnen:
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Element |
Beschreibung |
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Legal Entity Identifier |
Der 20-stellige Code besteht aus Buchstaben und Zahlen zur eindeutigen Identifikation des Rechtsträgers gemäß ISO-Standard 17442. Der Aufbau des LEI im Einzelnen:
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Name |
Gesetzlicher Name des Rechtsträgers laut Gründungsdokumenten. |
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Adressen |
Die Adresse des Rechtsträgers laut Gründungsdokumenten. Dabei wird unterschieden zwischen:
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Rechtsträgerstatus |
Der Status des Rechtsträgers hinsichtlich des Geschäftsbetriebs.
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Registrationsstatus |
Folgende Status zur Kennzeichnung der Registration sind möglich:
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Die LEIs werden beim Ex- und Import von Wertpapieren berücksichtigt.